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Die Reise des Wassers ... ... beginnt im eigenen Garten

20.08.2014

Wasser befindet sich in einem ständigen Kreislauf. Es verbindet dadurch auf besondere Weise Himmel und Erde: Dort, wo die Sonne Landmassen oder Wasserflächen erwärmt, verdunstet es und gelangt als unsichtbarer Wasserdampf in die Atmosphäre. Hier kommt es zur Kondensation – der Wasserdampf wandelt sich zu Tröpfchen um und bildet Wolken. Aus ihnen gelangt das Wasser als Regen – bei niedrigen Temperaturen als Schnee – wieder zurück auf die Erde. Es sickert in den Boden, füllt die Grundwasserspeicher wieder auf, steht den Pflanzen für ihr Wachstum zur Verfügung oder es fließt oberirdisch ab und gelangt dann in Bäche und Flüsse, die ins Meer fließen. Durch Verdunstung kann das Wasser wieder in die Atmosphäre gelangen und der Kreislauf beginnt von Neuem.

Versickern lassen statt versiegeln!

Wenn Flächen versiegelt sind, also durch mechanische Barrieren wie Straßen oder Gebäude die Versickerung des Wassers in den Boden verhindert wird, muss das Wasser oberirdisch abfließen. Bei starken Regenfällen bereitet dies oft große und kostenintensive Probleme – zum Beispiel in Form von Überschwemmungen und vollgelaufenen Kellern als Folge der überforderten Kanalisation. Wenn Regenwasser dagegen versickert, statt oberflächlich abzufließen, entlastet das die Kanalisation. Auch im privaten Bereich kann man einen Beitrag leisten, um die gefährlichen Folgen starker Regenfälle zu mindern – auch zum eigenen Vorteil, denn viele Städte bieten mittlerweile eine Ermäßigung bei den Abwassergebühren an, wenn Flächen nicht versiegelt sind. „Versickern lassen statt versiegeln“ lautet deshalb die Devise. Offene Flächen im Garten, zum Beispiel Rasen oder Beete, lassen das Wasser auf natürlichem Wege versickern oder binden es so, dass es wieder für die Verdunstung zur Verfügung steht. Begrünte Dächer können ebenfalls Wasser binden und tragen gleichzeitig zu einer Klimaverbesserung im Kleinen bei. Offener und bewachsener Boden heizt sich im Sommer außerdem nicht so stark auf wie eine kahle versiegelte Fläche.

Versickerungsfreundliche und belastbare Bodenbeläge finden

Auf vielen Grundstücken gibt es Flächen, die nicht völlig versiegelt sein müssen und für die ein wasserdurchlässiger Belag durchaus möglich ist: Statt einer gepflasterten Auffahrt kann zum Beispiel ein wasserdurchlässiges Rasenfugenpflaster genutzt werden. Es sieht auch natürlicher aus als eine durchgehend gepflasterte Fläche. Je nach Intensität der Nutzung können auch Rasengitterplatten oder Rasengittersteine verwendet werden. Bei der richtigen Entscheidung helfen wir ihnen, da wir auch die Durchführung solcher Baumaßnahme übernehmen. Wir wissen, wie sich das unnötige Versiegeln von Flächen rund ums Haus vermeiden lässt und welche versickerungsfähigen, belastbaren Materialien es gibt.

Weitere Möglichkeiten, um die Versickerung im eigenen Garten zu fördern, sind zum Beispiel wasserdurchlässige Wege oder Terrassen, die keinen Unterbau aus Zement haben, sondern aus Sand und Kies. So gelangt mehr Wasser zurück in den natürlichen Kreislauf.

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