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Vielerorts längst überfällig: Gartenrenovierung

03.09.2014

Es gibt viele Gründe, den Garten nach einigen Jahren umzugestalten: Das Grün hinterm Haus soll den Kindern gerecht werden oder nach den Kinderjahren wieder auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt werden, vielleicht sind einzelne Bäume und Sträucher zu groß geworden, oder man möchte dem Garten einfach ein neues Gesicht geben.

Bei radikalen Veränderungen im Garten ist es sinnvoll, unser Team zu engagieren. Wir übernehmen zum Beispiel das kraftaufwändige Roden alter Bäume oder die knifflige Anlage von Treppen oder Wegen im Garten. Ein korrekter und die Wuchsform erhaltender Rückschnitt ist bei Gehölzen und Sträuchern oft nicht einfach und sollte ohnehin von unserem Team vorgenommen werden.

Auch hinter der Neu- und Umgestaltung von Staudenbeeten steckt viel Arbeit. Beetstauden gelegentlich auszugraben und zu teilen, ist jedoch wichtig, damit die Pflanzen nach Jahren nicht vergreisen oder die Nachbarpflanzen überwuchern. Die beste Jahreszeit für die Pflanzung und Umpflanzung im Staudenbeet ist der Herbst. Dann gehen die Gartenbewohner in die Ruhephase und lassen sich problemlos teilen und an anderer Stelle wieder einsetzen.

Soll der Garten für Kinder umgestaltet werden, wird neben der Rasenfläche zum Toben oder Ballspielen meist auch eine Schaukel oder eine Klettermöglichkeit für die Kleinen gebaut. Im Sandkasten oder einer einfachen Matsch- oder Erdmulde können Kinder stundenlang mit Hingabe spielen.

Wer seinem Nachwuchs von Anfang an Natur und Grün näher bringen möchte, kann auch bei der Pflanzenauswahl schon auf die kleinen Weltentdecker eingehen. Eine Einladung zum Naschen sind beispielsweise früchtetragende Pflanzen wie Erdbeeren, Johannisbeer- oder Himbeersträucher. Auch ein Haselnussstrauch oder Weinreben, von denen im Herbst geerntet werden kann, sind bei Kindern beliebt.

Außerdem eignen sich für den Garten mit kleinen Kindern robuste Sträucher, die beim ausgelassenen Toben nicht zu sehr leiden und selbstverständlich nur solche, die ungiftig sind, wie diese Blütensträucher: Felsenbirne (Amelanchier), Weigelie (Weigela), Schmetterlingsstrauch (Buddleja) oder Sommerjasmin (Philadelphus). Sogar ein eigenes Beet kann man für den Nachwuchs anlegen, in dem neben Kartoffeln auch Erbsen, Radieschen, Möhren, Kürbis und Sonnenblumen wachsen – und beim Wachsen beobachtet werden können. Damit die ersten Gärtnerversuche auch mit Erfolg belohnt werden, sollte das Kinderbeet möglichst sonnig und geschützt platziert werden.

Sind die Kinder groß, nutzen sie ihr grünes Spielzimmer kaum noch. Dann kann hier ein ganz neuer Garten entstehen oder Teilstücke können den neuen Bedürfnissen der Familie angepasst werden. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Aus dem ausgedienten Sandkasten oder dem sonnig gelegenen Kinderbeet wird bei dem einen ein duftender Kräutergarten und bei dem anderen ein romantisches Rosenbeet. Der freigewordene Platz kann auch genutzt werden, um sich hier den lang ersehnten Traum vom Wassergarten zu erfüllen oder einen zusätzlichen Sitzplatz für gemeinsame Grillabende anzulegen. Wer noch nicht genau weiß, wie er

seinen Garten in Zukunft nutzen möchte, der kann sich Anregungen bei Freunden, bei Gartenschauen, offenen Gartenpforten und in Büchern und Zeitschriften holen – oder holt sich professionelle Unterstützung bei uns.

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